Ob King der Krabbelgruppe oder Held vom Hort – als Mann kannst du im Erzieherberuf richtig durchstarten und gleichzeitig zum Vorbild für viele Kinder und Jugendliche werden. Erziehung ist aber kein Kinderspiel, auch wenn man mal mit Kindern spielt. Deshalb lernst du in der Ausbildung zum Erzieher weitaus mehr, als nur Kleinkinder zu bespaßen. Da männliche Erzieher in Deutschland bisher so selten sind wie Figuren in Ü-Eiern, sind sie auf dem Arbeitsmarkt besonders gefragt. Fünf gute Gründe, warum eine Ausbildung zum Erzieher gerade als Mann attraktiv ist, verraten wir dir hier.

Fünf Gründe für eine Ausbildung zum Erzieher

1. Übung macht den Meister
Es gibt Talente, die werden einem bereits in die Wiege gelegt, andere Fähigkeiten müssen jedoch erlernt werden. Letztes gilt insbesondere für die Kindererziehung – der Erfahrungsschatz wächst mit den Jahren und den unterschiedlichen Kindern. Das hat vor allem für die eigene spätere Familienplanung  Vorteile, denn so kannst du dich schon mal an die Pflichten (und natürlich Freuden) des Vaterseins gewöhnen.

Erzieher in Kiste2. Sichere Kiste
Mit einer Ausbildung als Erzieher entscheidest du dich für einen Arbeitsplatz mit Zukunft. Da heutzutage vermehrt beide Elternteile berufstätig sind, besuchen Kinder im Alter ab sechs Monaten schon eine Kindertagesstätte. Fachkräftemangel herrscht auch hier – händeringend wird deshalb qualifiziertes Personal gesucht. Gerade um Männer wird besonders geworben, denn sie trauen sich nur selten durch die Pforte der Horte, um Erzieher zu werden. Sobald man also die Ausbildung zum Erzieher abgeschlossen hat, wird man nicht nur von den Kindern mit offenen Armen in einer Einrichtung empfangen.

junge mit fußball3. Bringt Bewegung in dein Leben
Als Erzieher bist du ständig in Bewegung: Kinder sind flink und sitzen selten lange still. Ob toben, fangen oder klettern – du kannst den Kids spielerisch etwas beibringen und während der Arbeit sportlich aktiv sein. Weder im Kindergarten noch in einer Freizeiteinrichtung wird nämlich nur am Tisch gesessen und gemalt.

4. Vorbildfunktion
Als Erzieher bist du für die Kinder, die du betreust, viel mehr als nur eine Aufsichtsperson. Wenn sie fallen und sich verletzen, bist du der Trostspender, beim Mittagsschlaf vielleicht der Vorleser. Aber unabhängig davon, was du gerade tust, eines bist du immer: Vorbild. Deine Schützlinge, ob groß oder klein, lernen von dir und wollen im besten Fall einmal so werden wie du. Das ist schon ziemlich cool, wenn du dabei helfen kannst, ihre Persönlichkeit zu entwickeln und sich in die Gesellschaft einzufügen. Damit Kinder, gerade die von alleinerziehenden Müttern, eben auch männliche Vorbilder und Bezugspersonen haben, sollten sich mehr Männer für eine Ausbildung zum Erzieher interessieren.

5. Baumeister, Spieleentwickler oder DJ – Erzieher sind MultitalenteErzieher und Kind mit Bauklötzen
Nicht nur die Kinder in deiner Obhut entwickeln sich weiter, auch du wirst mit deiner Ausbildung als Erzieher ganz neue Fähigkeiten entfalten. Zu deinen Rollen gehören vielleicht der Tourguide, der Entertainer oder der Trainer – und du wirst noch viele weitere Talente an dir entdecken, die sich immer abhängig von deiner Zielgruppe machen.

 

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