Ein Bild sagt mehr als tausend Worte und das Bewerbungsfoto ist für viele Ausbildungen mindestens genauso entscheidend wie dein Anschreiben. Ein Lächeln bringt dich deinem Job als Verkäuferin ein Stück näher und als Bankkaufmann punktest du mit einem seriösen Auftreten. Vergiss die Badezimmer-Selfies, geh zum Profi-Fotografen und schau dir unsere Tipps an, damit dein Foto den Personalchef direkt überzeugt und deine Bewerbung nicht im Papierkorb landet.

In your face

Als Basketballer spielt deine Größe eine Rolle, für deine Ausbildung solltest du auf ein Ganzkörperfoto verzichten. Deine Muskeln bleiben im Fitnessstudio, dein Duckface auf dem Handy. Auf dem Foto sollten nur dein Kopf, der Hals und ein Teil deiner Schultern zu sehen sein. Hände, Ausschnitt oder Arme sind tabu. Dein Blick gehört in die Kamera und nicht ins Leere oder in den Himmel. Poetische Fotos platzierst du lieber im Fotoalbum oder auf Facebook, nicht aber in deiner Bewerbung.

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Nicht zu viel Schulter zeigen.

Haltung, Kamerad!

Am besten du setzt dich aufrecht auf den Hocker, drehst deinen Körper etwas von der Kamera weg, sodass deine Schokoladenseite zur Geltung kommt, und schaust geradeaus in die Linse. Deine Augen sollten sich auf Höhe der Kamera befinden, denn wer nach unten schaut, der macht auf Boss und wirkt arrogant. Schaust du nach oben, dann macht dich das niedlich und schüchtern. Ein freundliches Lächeln aufsetzen – cheese – und fertig ist der perfekte Bewerbungsblick.

Never ever, ever, ever!

Du kannst bei deinem Bewerbungsfoto einiges richtig, aber auch genauso viel falsch machen. Das Foto muss aktuell sein, niemals älter als zwei Jahre.
Natürlich nerven ein lästiger Pickel oder leichte Augenringe nach wenigen Stunden Schlaf. Statt kiloweise Schminke kannst du aber darauf vertrauen, dass der Fotograf kleine Makel am Computer schnell wegretuschiert. Murmeltieren und Siebenschläfern empfehlen wir, den Fototermin einfach gegen Mittag oder Nachmittag zu legen und nicht in die frühen Morgenstunden.

Augenringe prima verdeckt.Dem Personalchef wird auffallen: Müde Augen.
 

Du willst, dass es legen…es kommt gleich…DÄR wird? Dann: Anzug an!

Für dein Bewerbungsfoto solltest du dich immer etwas in Schale werfen. Etwas schicker auszusehen als gewöhnlich hat noch niemandem geschadet. Als Bewerberin empfiehlt sich ein Hosenanzug bzw. eine Bluse mit einem Blazer oder Jackett. Als Jobanwärter ist ein Hemd in der Regel Pflicht, ein Anzug mit Krawatte gehört in vielen Branchen zum Standard. Mit dunklen und matten Farben bist du auf der sicheren Seite. Neonfarbene Shirts vermiesen dir dein seriöses Auftreten genauso wie Glitzerjacketts oder extravagante Tops.

Black & White statt Bling-Bling

Alles was von dir ablenkt, ist verboten. Auffälliger Schmuck muss zuhause bleiben, eine dezente Kette kann nach Absprache mit dem Fotografen mit aufs Foto. Der Ausschnitt sollte nicht zu tief sein, aber natürlich kann dir aber auch eine Flugzeug-Krawatte oder ein bunter Hintergrund die Show stehlen. Am besten du wählst schlichte und seriöse Accessoires und lässt dich vor einem einfarbigen, hellen Hintergrund ablichten. Ob Schwarz-Weiß oder in Farbe, das kannst du selber entscheiden. Du solltest dir vom Fotografen allerdings immer beide Versionen geben lassen.

"Deine Augen machen bling-bling und alles ist vergessen"Der Babo-Bewerber: „Deine Augen machen bling-bling und alles ist vergessen“

Ausnahmen bestätigen die Regel

Unsere Mastertipps gelten für viele Bewerber, aber längst nicht für alle. Hast du beispielsweise einen hellen Hauttyp, dann kannst du auch einen dunklen Hintergrund wählen. Damit siehst du weniger blass aus. Wenn du dich für einen kreativen Job bewirbst, dann muss es auch nicht unbedingt der Anzug sein und vielleicht etwas auffälligere Farben. Dafür solltest du dir aber sehr sicher sein. Hellere Kleidung kann in sozialen Berufen auch ein Vorteil sein, weil man sympathischer und hilfsbereiter wirkt. In jedem Fall gilt: Kleide dich passend für den Beruf, den du willst.

Wir wünschen dir viel Erfolg bei der Bewerbung  🙂

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