„Was soll ich bloß anziehen? Eine Frage, die sich plötzlich alle stellen, wenn das erste Bewerbungsgespräch nur noch 24 Stunden entfernt ist. Schranktüren auf und plötzlich hängen da keine Klamotten mehr, sondern nur noch Fragezeichen. Mama und Papa sagen: „Den Anzug!Der beste Kumpel sagt: „Nimm doch die coole Adidas-Jacke! Und du verzweifelst fast, weil du weißt, dass der erste Eindruck entscheidend ist. Kleider machen Leute‘ zählt im Berufsleben heute noch genauso wie vor 20 Jahren. Aber die Toleranzen haben sich (zum Glück) geändert. Jedoch solltest du immer darauf achten, wo und auf welchen Beruf du dich bewirbst.

Die Kleiderwahl

Ein guter Hinweis auf die richtige Kleiderwahl ist oft die Homepage eines Unternehmens. Da finden sich meistens Fotos der Ansprechpartner und was die anhaben, kann schon mal nicht falsch sein. Immerhin arbeiten sie in dem Unternehmen und sind mit Foto abgebildet.
Meine persönliche Richtlinie bei Bewerbungsgesprächen ist Business-Casual“ – also in etwa so wie ich zu meinen Schwiegereltern gehen würde. Ordentlich, aber nicht übertrieben, aber auch nicht zu leger.

Das Bewerbungsgespräch

Dann geht´s los zum Bewerbungsgespräch. Der Puls steigt und du fragst dich, was dich gleich erwartet. Meistens sind es ganz normale Menschen, die wissen, dass du nervös bist und was für dich auf dem Spiel steht: Deine berufliche Zukunft. Da spielen bei den Personalern Nachsicht und Erwartung in einer Liga. Wichtig ist vor allem, dass du dich auf das Gespräch vorbereitest. Klicke dich durch die Homepage des Unternehmens, bei dem du dich bewirbst: In welcher Branche ist es tätig, gibt es Referenzen und was interessiert dich besonders an dieser Firma? In 99% aller Bewerbungsgespräche die ich hatte, kam die Frage: Was macht unser Unternehmen eigentlich?“und/oder Warum haben Sie sich gerade bei uns beworben?“ – und auf diese Schlüsselfragen solltest Du vorbereitet sein.

Der erste Arbeitstag

Du hast den Ausbildungsplatz? Herzlichen Glückwunsch! Und sofort wartet die nächste nicht zu unterschätzende Hürde auf Dich: Der erste Arbeitstag! Der beste Tipp, den man geben kann lautet: Sei du selbst. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, mich bei den Kollegen kurz persönlich vorzustellen, mit denen ich oft zu tun haben werde. Das erste Eis ist dann gebrochen und jeder hat einen Eindruck vom jeweils Anderen. Vornehme Zurückhaltung ist gut, aber du solltest nicht zu schüchtern sein! Du hast den Ausbildungsplatz bekommen und das hat sicher gute Gründe. Höre deinen Kollegen zu, lerne von ihnen, stelle Fragen. Wenn du eine gute Idee hast: Raus damit! Das zeigt allen um dich herum, dass du den Job ernst nimmst und dich mit dem Arbeitsalltag auseinandersetzt.

Das sind nur einige Tipps und Erfahrungen für die Anfangsphase deiner Karriere.
Das Ausbildung.deTeam drückt Dir jedenfalls alle Daumen du schaffst das!

Unser Gastblogger ist heute Robin aus dem Vertrieb, der über viel Berufserfahrung verfügt und deshalb den Durchblick in Sachen Selbstpräsentation hat. Danke für die Tipps! 🙂

Bildquelle Titelbild:© Phil Ashley | Thinkstock

Teilen: