Einer labert ununterbrochen und beim anderen vergisst du, dass er existiert – weil er nie was sagt. Manchmal ist ein Betrieb ein Zoo, in dem man den gewöhnlichen, heimischen Eigenbrötler und die exotische, farbenfrohe Rampensau in ein Gehege steckt. Und das kann dir dann manchmal richtig auf den Keks gehen. Wie du das Zusammenleben überstehst, haben wie hier mal kurz für euch zusammengefasst.

Der Eigenbrötler: Das scheue Reh am Arbeitsplatz?

Er sitzt still an seinem Schreibtisch und arbeitet ruhig und konzentriert. Du denkst, dass er schüchtern ist. Dabei hat er aber einfach nur keinen Bock, sich während der Arbeit ablenken zu lassen. Multitasking ist eben nicht sein Ding. Arbeiten oder Quatschen, beides gleichzeitig ist eben nicht drin.
Gehörst du zur Spezies der heimischen Eigenbrötler, dann kannst du nervigen Kollegen entgehen, wenn es dir im Büro zuviel wird, indem du einfach mal deinen Kopf an der frischen Luft frei bekommst.

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Die Rampensau im Büro: Aus dem Weg, hier komme ich!

Krawall und Remmidemmi. Die Rampensau hat gerne Spaß mit den Kollegen, auch während der Arbeitszeit und blüht dann erst richtig auf. Da darf es dann auch gerne mal etwas lauter zu Sache gehen und jeder weiß immer gleich, wann sie im Büro ist. Die Stille ist ihr Todfeind, bei Langeweile geht sie ein.
Wenn du eher zur Spezies der Rampensäue gehörst, dann solltest du deine Freude und Energie manchmal einfach als Kreativität in deine Arbeit, anstatt in Lautstärke umwandeln. Oder heb sie einfach für die Pause auf, wo auch alle anderen den Kopf frei haben, um mit dir einen drauf zu machen.

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Ruhe – sonst Explosion!

Ein Flamingo im Löwengehege ist ja auch nicht glücklich, also solltest du auch bei deiner Ausbildungswahl nicht vernachlässigen, auf was für ein Arbeitsumfeld du dich einstellen musst. Deswegen haben wir hier ein paar Vorschläge für die Berufswahl von Eigenbrötlern und Rampensäuen:

Bist du als Eigenbrötler eher ruhig und nicht scharf auf viel Kontakt zu anderen Menschen, kannst du zum Beispiel eine Ausbildung zum Feinwerkmechaniker machen. Da wird nicht viel gequatscht, sondern viel mehr zählt Geduld und Fingerspitzengefühl. Auch als Chemielaborantin kannst du ein ruhiges Arbeitsumfeld erwarten, schließlich will ja keiner, dass einem da alles um die Ohren fliegt. Hast du trotzdem irgendwie Bock mit Menschen zu arbeiten, aber nicht darauf, dich die ganze Zeit mit ihnen unterhalten zu müssen, dann könntest du zahnmedizinischer Fachangestellter werden. Wenn dir die Patienten zu viel redet, dann sagst du einfach: „Jetzt einmal bitte Ahhhh sagen“.

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Ich rede, also bin ich…und verkaufe dir allen möglichen Kram

Mit all den vielen Worten, die in dir stecken und die unerschöpflich zu sein scheinen, bist du die perfekte Verkaufsperson. Für dich wäre also eine Ausbildung zur Bankkauffrau ideal. Hast du zusätzlich eine soziale Ader, dann kannst du Anderen als Gesundheits- und Krankenpfleger Mut zureden. Doch auch alle anderen Ausbildungen im kaufmännischen Bereich sind für Labertaschen wie dich genau richtig…

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Ob Eigenbrötler oder Rampensau, du sollst dich wohlfühlen! Bei uns kannst du deshalb abchecken, welcher Beruf wirklich zu dir passt! 🙂

Geschrieben von Nele

Bildquellen Titelbild: http://loremipsum10.blogspot.de/2011/04/lonely-panda.html & https://www.flickr.com/photos/rachelzthomson/6003300111/

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