Die langersehnte EM ist bereits im vollen Gange, gefühlt jedes Wochenende findet ein Event im Freien statt und auch die Ü-Eier haben sich in ihre jährliche Sommerpause verabschiedet. Ist tatsächlich schon Sommer? Jap. Und zwar genau der Sommer, der den Ausbildungsbeginn mit sich bringt. Du hast erst jetzt gemerkt, wie schnell die Zeit vergangen ist und dass immer noch kein Ausbildungsplatz in Sicht ist? Auch wenn du die Bewerbungsfristen ein bisschen verpeilt hast, ist das kein Grund, in Panik zu verfallen. Zwar haben viele Unternehmen ihren passenden Azubi bereits gefunden, aber bei weitem nicht alle. Manche sind noch auf der Suche – genauso wie du. Denn es ist zwar spät, aber noch nicht zu spät für eine Ausbildung in diesem Jahr.

Freie Lehrstellen 2016? Wo? Wann? Bei Wem?

PfeilAzubi-Mangel hier, viele unbesetzte Ausbildungsplätze dort. Dass Unternehmen verzweifelt Nachwuchs suchen, hörst du an jeder Ecke. Aber wo sind denn jetzt diese freien Ausbildungsplätze, wenn du sie brauchst? Na hier: Ob Einrichtungsgigant, Modeparadies oder sogar in der Marktforschung, auch bei den Last-Minute-Ausbildungen wird dir eine Auswahl geboten. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik bei mister*lady oder als Kaufmann im Einzelhandel bei IKEA? Du möchtest lieber etwas mit Aussicht auf einen Bachelorabschluss? Dann entscheide dich für das Duale Studium Angewandte Informatik bei VPV in der Versicherungsbranche. Auch Marktforschungsunternehmen suchen angehende Informatiker. Dafür musst du dich nur für das Duale Studium Informatik bei GfK bewerben. Und das ist erst der Anfang! Denn es warten noch viele weitere Ausbildungsplätze 2016 auf dich.

Wenn es schnell gehen muss – mit der Bewerbung

BewerbungFür alle, die sich jetzt erst an die Bewerbungsmappe setzten, gibt es zum Glück den Lebenslaufgenerator, der dir blitzschnell einen Lebenslauf zaubert. Für das Anschreiben solltest du dir Zeit nehmen, denn jeder Ausbildungsbetrieb verdient ein eigenes, treffendes Anschreiben. Darin sollte deutlich werden, dass du dich mit dem Unternehmen beschäftigt hast. Zudem erläuterst du, wieso du die Idealbesetzung bist. Neben deiner Motivation, solltest du noch einen ganz anderen Punkt in deiner Bewerbung klären…

…warum so spät?  

verpenntDass du mit deiner Ausbildungssuche so spät dran bist, bleibt leider nicht unbemerkt. Auch wenn sich dein möglicher Chef über dein Interesse freut, möchte er wahrscheinlich wissen, wieso du deine Bewerbung auf den letzten Drücker verschickt hast. Stell dich also darauf ein, dass du dich im Anschreiben, spätestens aber im Vorstellungsgespräch dazu äußern musst. Du wolltest ursprünglich ein Studium beginnen? Du hast dich doch gegen das (Fach-)Abitur entschieden? Eine bereits versprochene Ausbildungsstelle wurde kurzfristig abgesagt? Es gibt immer einen Grund. Du musst ihn nur nennen – und das so überzeugend wie möglich. Dass du die übliche Bewerbungsfrist einfach verpennt hast, ist übrigens nicht das beste Überzeugungsargument.

Wenn’s mit der Last Minute Ausbildung nicht klappt

IdeeEs gibt natürlich auch ein paar schlaue Alternativen, falls es dieses Jahr nix mehr wird mit der Last-Minute-Ausbildung. Um ganz unverbindlich mal in ein Unternehmen oder ein bestimmtes Berufsbild hineinzuschnuppern, könntest du natürlich ein Praktikum machen. Das ist nämlich auch vor der Ausbildung sehr sinnvoll, besonders, weil sich auch daraus ein Ausbildungsplatz entwickeln kann. Oder wie wäre es mit einem Freiwilligen Sozialen Jahr? Das kann nämlich auch nur sechs Monate dauern und so perfekt die Zeit bis zur nächsten Bewerbungsphase überbrücken.

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Bildquelle Idee: Gonzalo Aragon/Shuterstock

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