Die Zeit ist wieder mal viel zu schnell vergangen und du hast gar nicht gemerkt, dass die Abschlussprüfungen näher rücken? Es ist immer wieder dasselbe: Du willst früher anfangen und dann kommt doch ständig irgendetwas dazwischen. Aber jetzt bloß nicht in Panik ausbrechen, sondern tief durchatmen und unsere Tipps durchlesen.  

ZeitplanTiming ist alles 

So viele Themen und so wenig Zeit? Fang nicht einfach bei irgendeiner Aufgabe an, sondern erstelle zuerst einen Zeitplan. Was ist am Wichtigsten und wie viele Stunden musst du dafür einplanen? So hast du alles auf einem Blick und kannst loslegen, ohne etwas übersehen zu haben.


Teamwork ist gefragt

TeamworkWenn du trotz allen Bemühungen einfach nicht verstehst, wie die Ergebnisse der Kostenrechnung zustande kommen oder was es mit der warenwirtschaftlichen Analyse auf sich hat, kann dir dabei eine Arbeitsgruppe weiterhelfen. Aber nicht so eine, mit der man über das Wochenende oder den neuen Film quatscht. Sondern so eine, mit der du gemeinsam eine Aufgabe lösen kannst, die ziemlich kompliziert wirkt. Dabei ist es sinnvoll, wenn du dir vorher Fragen überlegst oder unverständliche Punkte markierst.

Nix checkenIch nix checken!

Egal von welcher Seite du es betrachtest – dieses Fallbeispiel zur Preisbildung versteht doch wirklich niemand, oder? Du hast dir schon alle Aufzeichnungen angeguckt und steigst immer noch nicht dahinter? Dann nutze doch einfach ein paar andere Quellen. Schau mal im Internet nach, ob du eine Seite oder ein Video findest, wo es anschaulicher erklärt ist. Vielleicht gibt es für deinen Ausbildungsberuf ja noch andere Fachliteratur, die dir helfen kann. Da kann dir dein Berufsschullehrer bestimmt weiterhelfen.

Ein Ohr von Freunden leihen

offenes OhrDie Seite im Lehrbuch kennst du schon in- und auswendig. Aber was, wenn die Frage einfach mal anders gestellt wird? Das kann dich dann völlig aus dem Konzept bringen. Deswegen ist nicht auswendig lernen, sondern verstehen gefragt. Wie gut du es verstanden hast, merkst du ganz schnell, wenn du das Thema nochmal Freunden oder Eltern erklärst. Besonders wenn sie nicht vom Fach sind, musst du ganz von vorne anfangen und stellst so fest, wie gut du dich in diesem Bereich auskennst. Zusammen könnt ihr sogar ein Prüfungsgespräch nachstellen, damit dir die spätere Prüfungssituation nicht mehr ganz so fremd vorkommt.

ZusammenfassungIch fasse das mal schnell zusammen

Die altbekannte aber auch altbewährte Zusammenfassung solltest du dir zu den wichtigsten Themen erstellen. Auf diese Weise hast du alles auf einen Blick. Aber das Tollste kommt noch: Dieses Blatt Papier kannst du zu deinem persönlichen Glücksbringer machen, und es überall mit hinnehmen. Wenn du auf den Bus oder einen Freund wartest, zückst du nicht dein Smartphone, sondern holst die Zusammenfassung raus und tust was für deine Abschlussprüfung. Je häufiger du den Stoff wiederholst, desto besser bleibt er hängen.

Pretty young woman listens and enjoys the music in headphones against the colorful orange wallWer nicht lesen will, muss hören

Eine Zusammenfassung ist ja schön und gut, aber du kannst dir Dinge besser merken, wenn du sie hörst? Dann nimmt zur Abwechslung nicht nur Voicemails auf, sondern spricht deine Prüfungsthemen auf dein Handy. So kannst du jede freie Minute nutzen und dir das immer und immer wieder anhören, bis es sitzt.

PauseGönn dir mal ’ne Pause

Schon klar, eigentlich hast du keine Zeit für Pausen, mach aber dennoch welche. Nutze doch die Zeit und finde heraus, welcher Lerntyp du bist. Eine sinnvolle Lernphase sollte nicht länger als sechs Stunden täglich dauern. Zwischendurch sind aber immer wieder Pausen von ein paar Minuten angesagt. Dazu noch frische Luft und viel Trinken, sonst geht irgendwann gar nichts mehr. Auch wenn du die Zeit so intensiv wie möglich nutzen willst, solltest du genug schlafen. Und das Wichtigste: Belohne dich! So bleibst du motiviert.

Pocket watch on notebook for notes, On old textured wood. Vintage style.Mach den Test

Meistens darfst du die Prüfungen der Vorjahre als Übung verwenden, was du auf jeden Fall auch tun solltest. Wenn du denkst, dass du es einigermaßen draufhast, löst du die Aufgaben am besten unter realen Bedingungen: ohne Hilfsmittel und in der vorgegebenen Zeit. So kannst du deinen Wissensstand ganz gut einschätzen.

Wie du siehst, kannst du mit den richtigen Tipps auf den letzten Drücker noch einiges aus den anstehenden Prüfungen rausholen. Es muss aber natürlich nicht immer so laufen: Erspare dir in der nächsten Lernphase doch einfach den ganz großen Stress und fange früher mit den Prüfungsvorbereitungen an. So kannst du zum Beispiel Lücken im Lernstoff besser aufarbeiten und dir zudem zwischendurch ausgedehntere Lernpausen gönnen!

 

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