Du willst irgendwann mal eine Mami sein? Viele Frauen wünschen sich, eines Tages Mutter zu werden. Doch nicht immer klappt es mit dem „Eines-Tages“, sodass – ob geplant oder nicht – bereits während der Ausbildung oder während eines dualen Studiums die Mutterschaft Realität wird. Da bereits durch den Stress der Ausbildung eine Menge Kraft verbraucht wird, fällt das Mutter-Sein vielen jungen Frauen dann noch schwerer. Du wirst bald Mama und hast lauter Fragen und Sorgen im Kopf? Wir verraten dir, worauf du achten solltest, damit du Kind und Karriere unter einen Hut bekommst.

Organisation ist alles

Vielleicht war es am Anfang noch ein Schock für dich – oder du hast dich direkt einfach nur gefreut, als du gemerkt hast, dass du schwanger bist? Danach kamen vielleicht schnell Zweifel ins Spiel: Wie soll ich das alles schaffen? Arbeiten, studieren und Mama sein?? Dann braucht der Tag doch mindestens 48 Stunden! Wir können dich vielleicht ein kleines bisschen beruhigen: Wie in so vielen Situationen im Leben, ist auch bei der Mutterschaft während eines dualen Studiums Planung alles. Mit dem richtigen Plan und Leuten an deiner Seite, die dich unterstützen, kannst du das alles schaffen. Nur muss alles natürlich gut durchdacht sein: Stehen zum Beispiel Vorlesungen oder Seminare an? Und der Papa kann ausgerechnet an diesem Tag auch nicht auf das Baby aufpassen? Und deine Eltern haben auch keine Zeit? Dann frag doch deine Dozenten und Kommilitonen einfach, ob sie etwas dagegen haben, wenn dein Baby in der Vorlesung mit von der Partie ist – solange dein Baby schläft und den Unterricht nicht stört, sollte das doch kein Problem sein.

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Lernmarathon mit Kind

Doch nicht nur die Zeit während der Kurse vor Ort musst du gut planen, auch als Mama musst du den Stoff natürlich nachbereiten und für Klausuren lernen. Dies geht am besten zu Hause, doch wenn das Baby ständig schreit, wird sich das über kurz oder lang wahrscheinlich auf deine Noten auswirken. Eventuell kann hier der Vater aushelfen. Du bist alleinerziehende Mama? Dann frag doch deine Eltern, Geschwister, Großeltern oder Freunde, ob sie dir ein paar Stunden in der Woche den Rücken freihalten können, damit du mit deinem Lernstoff hinterher kommst.
Außerdem gibt es natürlich öffentliche Betreuungseinrichtungen, in denen auf dein Kind aufgepasst wird. Es ist nicht immer leicht, einen freien Betreuungsplatz zu finden, bei der Suche nach einem freien Kindergartenplatz hilft dir aber auch deine Hochschule. Frag einfach mal in deinem Studierenden Service Center nach – dann kann dein Kind bald vielleicht fröhlich spielen, während du über deinen Büchern brütest.

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Das liebe Geld…

…kann auch für eine Mutter während eines dualen Studiums im Inland oder Ausland zum Problem werden. Gerade als alleinerziehende Mama solltest du alle Möglichkeiten, öffentliche Gelder zu bekommen, wahrnehmen. Diese solltest du auf jeden Fall rechtzeitig beantragen. Dazu zählen zum Beispiel Bafög, Kinder- oder auch Wohngeld. Sollten wirklich einmal krasse finanzielle Engpässe auftreten, helfen sicher auch mal Verwandte oder Freunde aus. Bei den meisten studierenden Mamas bleibt natürlich keine Zeit mehr, zusätzlich einen Nebenjob anzunehmen – schließlich willst du ja auch noch für dein Kind da sein!

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Immer wenn du denkst es geht nicht mehr…

Nicht immer ist Geld das größte Problem für junge Mütter während eines dualen Studiums. Manchmal siehst du vielleicht einfach mehr keinen Ausweg und fühlst dich von allem überfordert. Ein duales Studium ist schließlich für viele ohne Kind schon furchtbar anstrengend. Wenn es dir also einfach mal schlecht geht, nimm auf jeden Fall die Hilfe deiner Hochschule an! Denn gerade für Mütter gibt es eine gute psychologische Beratung an den allermeisten Unis. Hier wird dir geholfen, wenn du nicht mehr weiter weißt. Danach hast du sicher wieder den Kopf frei. Wem das alles nicht hilft: Es bleibt noch immer die Möglichkeit, ein Urlaubssemester zu nehmen, um die gröbste Phase des Babys „in Ruhe“ – also ohne zusätzliche Belastungen – abdecken zu können. Das wichtigste ist, dass du und dein Baby euch erst einmal aneinander gewöhnen könnt und ihr einen Alltag findet, der euch beiden guttut! Denn bei allem Stress und allen Problemen – das schönste ist doch, wenn du mit deiner kleinen Familie glücklich bist.

A Collection Of Babies Experiencing Things For The First Time

 Autorin: Nicole Schmidt

Bildquelle Titelbild:© Cara Loren | Pinterest

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