„Ich finde keinen Ausbildungsplatz, was soll ich tun?“ – „Ich kann mich zwischen den beiden Ausbildungsberufen nicht entscheiden!“ – „Meine Ausbildung macht mir keinen Spaß.“ Erkennst du dich hier wieder? Eindeutig Zeit, ein Orientierungspraktikum zu machen!

Warum sollte ich ein Praktikum machen?

Es hilft dir bei der Entscheidung für oder gegen einen Beruf. Du lernst den Berufsalltag kennen und kannst so viel leichter entscheiden, ob die Ausbildung zu dir passt.

Zwei Gründe für ein Praktikum

  1. Du stellst Kontakt zu einem Unternehmen her und kannst vielleicht sogar auf eine Übernahme in ein Ausbildungsverhältnis hoffen.
  2. Das Praktikum sieht in deinem Lebenslauf super aus! In deinen Bewerbungen zeigst du, dass du dich mit der Berufswahl auseinandergesetzt und schon erste Kenntnisse gesammelt hast.

Wie lang sollte ein Orientierungspraktikum sein?

Als Schüler sollte das Praktikum locker in die Ferien passen. Ein bis zwei Wochen sind daher üblich – ähnlich wie bei deinem Schülerpraktikum also. Bist du schon fertig mit der Schule, darf es auch etwas länger dauern.

Wo bewerbe ich mich?

Am besten dort, wo du dir auch eine Ausbildung vorstellen kannst. Du brauchst also gar nicht unbedingt nach Praktikumsausschreibungen zu schauen, sondern kannst auch die Unternehmen kontaktieren, die in unserer Stellenbörse nach Azubis suchen.

Wie bewerbe ich mich?

Telefonisch, schriftlich oder persönlich – alles ist möglich. In kleinen Betrieben, Geschäften oder Praxen ist es als Bewerbung absolut okay, dass du einfach vorbeischaust und nach einem Praktikum fragst.

Ist der Betrieb größer, solltest du unbedingt eine Bewerbung mit einem kurzen Anschreiben einreichen.

Gibt es Alternativen zum Praktikum?

Die Zeit ist viel zu knapp für ein Praktikum? Dann bitte das Unternehmen im Rahmen der Bewerbung doch gleich um einen Probetag. Auch so zeigst du deine Motivation und kannst einen Eindruck davon bekommen, ob Beruf und Unternehmen zu dir passen.

Bildquelle Titelbild © Jason Thomas/Unsplash

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