Heute erzählt dir unsere (nun ehemalige) Praktikantin Michelle, wie sie ihre Zeit nach dem Abi verbracht hat. Obwohl sie wusste, dass sie eine Ausbildung machen möchte, hat sie sich erstmal für ein Jahr „Auszeit“ entschieden. In dieser Zeit wurde aber nicht gegammelt oder gereist! Stattdessen hat sie das Jahr für Erfahrungen in der Arbeitswelt genutzt. Wie sie es vom FSJ übers Praktikum bis in ihre Traumausbildung geschafft hat, verrät sie selbst!

Endlich geschafft!

Lange habe ich darauf hin gearbeitet und endlich hatte ich es dann im Juni letzten Jahres in den Händen – mein Abiturzeugnis. Die Strapazen der vergangenen Wochen waren vergessen, endlose Lernmarathons hinter mich gebracht und die Aufregung vor den Klausuren war überstanden. Es folgte eine Zeit der Entspannung, des Reisens und den Überlegungen darüber, was als nächstes kommt…

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Studium? Arbeiten? Ausbildung?

Ich habe mir natürlich schon während meiner Schulzeit Gedanken darüber gemacht, in welchem Beruf ich meinen Lebensalltag verbringen will. Eigentlich war ich immer der festen Überzeugung, etwas Soziales machen zu wollen, weshalb ich neben der Schule vier Jahre lang bei der Lebenshilfe gearbeitet habe. Dort habe ich Menschen mit Behinderung im Alltag begleitet, mit ihnen gekocht, gebastelt und gesungen – und mich dabei immer super wohl gefühlt. Also war ich fest entschlossen, dass ein FSJ in einer sozialen Einrichtung genau der richtige Einstieg wäre. Ich war nämlich schon immer überzeugt davon, dass ich nach dem Abi nicht direkt ins Studium einsteigen möchte, weil ich nicht direkt vom Lernen ins Lernen rutschen wollte.

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Ab ans Meer!

Also habe ich mich im Januar vor meinem Abschluss beworben – und zwar am Meer. Ich wollte unbedingt ans Meer und hab meine Bewerbungen vor allem an die Ostsee geschickt, bis meine Mutter auf die Idee kam, dass Borkum doch eine schöne Alternative wäre. Gesagt, getan. Und ich habe die FSJ Stelle bekommen. Überglücklich habe ich also Ende Juli meine Sachen gepackt und bin auf nach Borkum. Am Anfang hatte ich noch großen Spaß an der Sache, doch mit der Zeit musste ich leider schnell feststellen, dass die Arbeit so gar nichts für mich ist. Also hab ich meine Koffer nach vier Monaten wieder gepackt und bin zurück zu Mama.

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Bye, bye Borkum, hallo Praktikum

Doch ich konnte ja nicht einfach ein halbes Jahr gar nichts machen. Also habe ich den Entschluss gefasst, mal eine ganz andere Berufsrichtung auszuprobieren und habe mich für ein Praktikum in dem Start-Up Unternehmen klinik_anamnese beworben. Dort habe ich dann die ersten drei Monate des Jahres 2015 gebracht und konnte Bereiche wie Vertrieb, Marketing und Personalrecruiting kennenlernen – ein großer Schritt für mich. Auch in meinem darauffolgenden Praktikum hier bei Ausbildung.de konnte ich nicht nur persönlich einen großen Fortschritt machen. Ich habe mich weiterentwickelt, bin selbstbewusster geworden und habe den Arbeitsalltag richtig kennenlernen können. Ich habe es übrigens über meinpraktikum.de gefunden 🙂

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Zukunftspläne

Und ich bin mir einer weiteren Sache bewusst geworden: Ein Studium kommt für mich erst einmal nicht infrage. Ich liebe die praktische Arbeit und könnte mir nicht vorstellen, mit dem Kopf in Büchern zu versinken. Also habe ich mich nach Ausbildungen umgeschaut und wusste, die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement soll es werden. Und da hab ich sie gefunden, die Stellenanzeige für genau diese Ausbildung und zwar bei Hellweg. Alles hat perfekt gepasst, die Ausbildung, das Unternehmen. Ich wusste sofort, dass ich diese Ausbildung machen will. Und ich habe sie schließlich auch bekommen! Nach meinem Schulabschluss wäre ich niemals auf die Idee gekommen, dass so ein Beruf etwas für mich sein könnte, dass ich an solchen Aufgaben Spaß hätte, da ich so darauf festgefahren war, mit Menschen zu arbeiten. Aber die Praktika haben mir die Augen geöffnet und meinen Horizont erweitert, weshalb ich jedem, der sich in seiner Berufswahl nicht sicher ist nur empfehlen kann – nehmt euch ein Jahr Zeit und füllt es mit Praktika, damit ihr euch hinterher jeden Tag so auf eure Arbeit freuen könnt:

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