Guten Noten in Mathe, Deutsch und Englisch, sehr gute Computerkenntnisse und dazu mindestens noch drei Sprachen beherrschen – Stellenanzeigen können ganz schön einschüchtern. Aber wusstest du, dass fast kein Bewerber alle Anforderungen erfüllt und das auch überhaupt nicht schlimm ist? Wir wollen euch heute verraten, worauf es beim Lesen der Stellenanzeige wirklich ankommt und wie ihr das Beste aus eurer Bewerbung macht. 

Die Einleitung: Das Unternehmen stellt sich vor

Das Unternehmen stellt sich vorViele zufriedene Mitarbeiter, individuelle Ausbildungsprogramme, Teamwork – die meisten Unternehmen machen sich die Mühe und geben dir am Anfang einer Anzeige eine kleine Einführung in ihre Welt.

Was bringt mir die Unternehmensbeschreibung?

Diese Darstellung sagt viel über dein späteres Berufsumfeld aus, und du merkst gleich, worauf das Unternehmen großen Wert legt. Darauf solltest du auch in deiner Bewerbung eingehen und schreiben, womit dich diese Firma überzeugen konnte.

Was sagt der Stil der Anzeige über das Unternehmen aus?

Manche Stellenanzeigen sind frisch formuliert und triefen nur so vor kreativen Wortspielen, andere wiederum haben noch nicht einmal das Duzen für sich entdeckt. Genau dieser Ton ist es, der nicht nur viel über das Unternehmen verrät, sondern auch Hinweise für deine Bewerbung liefert. Ist die Stellenanzeige lockerflockig geschrieben, kannst du dein Anschreiben ruhig daran anpassen. Klingt alles sehr förmlich, solltest du dich auf ein konventionelles Unternehmen einstellen.

Der Mittelteil: Aufgaben und Anforderungen 

InBusiness woman with drawn powerful hands. Black chalkboard background. jeder Stellenanzeige wird dir ein Ausblick auf deine berufliche Zukunft gegeben – im sogenannten Aufgabenfeld. Das solltest du nicht nur überfliegen, sondern genau unter die Lupe nehmen. Stimmen die Aufgaben mit deinen Erwartungen von der Ausbildung überein und traust du dir die Aufgaben zu? Wenn ja, wird es Zeit für einen Blick auf die Anforderungen, den auch diese werden in der Stellenanzeige aufgelistet. Zu den Anforderungen zählen bestimmte Schulnoten, Sprach- oder auch Computerkenntnisse.

Muss ich alle Anforderungen erfüllen?

Vorab: Du musst nicht alle Anforderungen erfüllen. Denn du solltest nicht vergessen, dass die Person, die in der Anzeige beschrieben wird, immer eine Idealbesetzung ist. Die wichtigsten Kriterien stehen meistens als erstes, zum Beispiel der Schulabschluss, oder der Hinweis auf gute Noten in bestimmten Fächern. Ansonsten wird zwischen Muss- und Kann-Anforderungen unterschieden.

Muss-Anforderungen 

Diese solltest du auf jeden Fall mitbringen.

Sie klingen so:

• wird erwartet
• Sie bringen mit
• wird vorausgesetzt

Kann-Anforderungen

Sie bringen dir Pluspunkte. Auch, wenn du sie nicht erfüllst, solltest du dich bewerben.

Sie klingen so:

  • wünschenswert
  • von Vorteil
  • idealerweise

Der Schluss: So bewirbst du dich

SchlussJede Stellenanzeige hat natürlich auch einen Schluss. Hier findest du keine leeren Floskeln, sondern wichtige Informationen zum Bewerbungsprozess, zum Beispiel über die Bewerbungsfrist.

Auf welchem Weg bewerbe ich mich?

Ob per Post, Mail oder über das eigene Bewerberportal – Unternehmen haben oftmals klare Vorstellungen davon, auf welchem Weg du dich bewerben sollst. Und das kannst du der Stellenanzeige entnehmen. Nicht vergessen: schau unbedingt nach, ob in der Stellenanzeige ein Ansprechpartner vermerkt ist, denn diese Info brauchst du für die Anrede im Anschreiben.

Welche Unterlagen werden erwartet?

Zeugnisse der letzten beiden Halbjahre, Passbilder oder Praktikumsbescheinigungen – oft bekommst du sogar eine Hilfestellung, welche Unterlagen gebraucht werden. Wenn dir diese Hilfe angeboten wird, solltest du sie annehmen.

Wir wünschen dir viel Erfolg beim Bewerben und falls du immer noch auf der Suche bist, haben wir genug freie Ausbildungsplätze.

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