Hättest du gedacht, dass jeder zweite Social-Media-Auftritt dazu führt, dass ein Bewerber einen Ausbildungsplatz nicht bekommt? Und auch nach einer Zusage gibt es noch das ein oder andere große No-Go in Sachen Instagram & Co.!

Top 3: Social-Media-No-Gos vor der Ausbildung

Beleidigende Inhalte posten
Plötzlich steht er schwarz auf weiß im Internet: der unbedachte Diss mit einem Kumpel oder die schnelle Beleidigung eines Promis. Wer beleidigende Inhalte postet und dabei vielleicht sogar öffentlich Minderheiten diskriminiert, hat damit meist selbst für seine Absage gesorgt.

Falsche Marken liken
Du stehst total auf Beauty und hast schon so manches Pic bei Instagram oder Tutorial bei YouTube hochgeladen? Du möchtest deshalb auch bei einem Beautykonzern arbeiten? Dann schau doch mal, ob du deinen Wunscharbeitgeber auch likest. Hauptsache nicht den Konkurrenten!

Zu viele Partybilder
Hier und da ein Party- oder Urlaubsbild darf natürlich auf jedem Account erscheinen. Achte nur darauf, dass es nicht dein einziger Inhalt ist und dich die Bilder ins schlechte Licht werfen – ganz nach dem Motto: Der will nicht arbeiten, sondern nur feiern!

Cooler als Partybilder: Deine Hobbys

Top 3: Social-Media-No-Gos während der Ausbildung

Betriebsinterna verraten
Das Unternehmen hat einen riesen Deal an Land gezogen? Bitte nicht gleich die News mit deinen Followern teilen, denn so manche Info zählt zu den sogenannten Betriebsinterna. Und die sollen nicht an die Öffentlichkeit gelangen – und wenn, dann als erstes über die eigene PR-Abteilung.

Krankmelden und Partyfotos posten
Du musst im Krankheitsfall nicht auf dein Privatleben verzichten, es ist nämlich durchaus erlaubt, sich trotz starker Erkältung draußen aufzuhalten. Treib es aber nicht zu bunt: Party- oder gar Urlaubsbilder solltest du auf keinen Fall posten.

Über den Chef lästern
Wie sehr dein Chef dich manchmal auch nerven mag: Über Social Media sollte man seinen Frust nicht rauslassen – auch dann, wenn Chef und die Kollegen gar nicht zu seinen Followern zählen. Je nach Schwere der Beleidigung sind Abmahnung oder gar Kündigung möglich.

Krankfeiern? Besser nicht!

So geht’s richtig:

Überlege dir, welche Accounts von wem gesehen werden: Unternehmen schauen sich ihre Bewerber zum Beispiel besonders häufig auf Facebook an. Hier solltest du also, gerade in Bewerbungsphasen, besonders auf die Wirkung deiner Inhalte achten.

Du glaubst, mit einem kreativen Profilnamen findet man dich eh nicht? Das stimmt so nicht. Über die Verknüpfung mit deiner Mailadresse oder deine Freundeslisten kann man dich durchaus auch trotz Fake-Namens finden.

Bedenke bei deinem Social-Media-Verhalten auch, dass nicht nur das was du selbst postest relevant ist – sondern auch das, was du likest!

Chef, möchtest du mein Freund sein?
Bevor du eine Freundschaftsanfrage an deinen Chef sendest oder Kollegen abonnierst, schau erst einmal, ob eine Vernetzung in dem Unternehmen üblich ist. Wenn ja, kannst du dich durchaus trauen. Bei deinen Vorgesetzten solltest du dagegen abwarten, bis sie dir eine Einladung schicken.

Du möchtest mehr darüber erfahren, wie Unternehmen mit den Social-Media-Profilen ihrer Bewerber umgehen? Wir haben nachgefragt:

Titelbild© Clem Onojeguhuo/unsplash.com

Taucher macht Selfie© Nacho Bilbao/unsplash.com

Party© Daniel Gzz/unsplash.com

Teilen: