Wie motiviere ich mich für mein Berichtsheft? Was bedeuten die ganzen Paragraphen in meinem Vertrag? Und was kann ich eigentlich von „Findet Dorie“ fürs Leben lernen? Auf unserem Blog schreiben wir über Themen, die euch als Azubi bewegen. Damit sind wir natürlich nicht alleine: Es gibt viele Blogs von Unternehmen, die exklusive Einblicke in die eigene Azubi-Welt bieten – so zum Beispiel der Azubi-Blog von OTTO.

Letzte Woche hat das OTTO-Team andere Azubiblogger zu einem Blogger-Event nach Hamburg eingeladen – von 3M über edding, OMD und BAUR bis zu ThyssenKrupp Rasselstein. Auch wir von Ausbildung.de waren mittendrin und durften von unserer täglichen Arbeit erzählen. Unsere drei Tipps für einen guten Azubi-Blog haben wir für euch noch einmal zusammengefasst.

Unsere Blogger Eva und Jan bei ihrem Vortrag in Hamburg.

Eva und ich bei unserem Vortrag in Hamburg.

1. Strukturiert euren Azubi-Blog!

Ein Blog lebt von seinem Inhalt. Manchmal kann so ein Leben aber ganz schön chaotisch sein, nämlich dann, wenn sich Beiträge ungeordnet aneinanderreihen. Klar machen fünf Beiträge am Stück zum Thema Prüfungsphase gestresste Azubis zu echten Lernprofis. Andere Leser, die gerade keine Bücher wälzen müssen, springen dagegen eher ab.

Was ihr dagegen tun könnt? Bringt Abwechslung in euren Blog! Erst die ultimativen Lerntipps, dann ein Text übers letzte Azubi-Event und ein Erfahrungsbericht eines dualen Studierenden im Ausland, bevor ihr anderen Azubis die Dos & Don‘ts für die Wohnungssuche mit auf den Weg gebt.

Unser Tipp: Nutzt keine Schlagwörter, um eure Beiträge zu taggen. Das verwirrt Suchmaschinen nur, da jedes Schlagwort eine neue URL für den Beitrag anlegt – Duplicate Content nennt man das. Viel besser: Beiträge den Hauptkategorien des Blogs zuordnen.

Blog strukturieren

2. Organisiert eure Redaktionsarbeit!

Spalte für Spalte eine Tabelle füttern? Das klingt zwar nicht nach lässigem Bloggerleben, ist aber der einzige Weg, einen strukturierten Blog zu führen. Daher: Benutzt einen Redaktionsplan! Haltet fest, wer wann welchen Artikel schreibt, und verliert nie den Überblick über eure Themen.

Ein solcher Plan bringt zudem ein gutes Zeitmanagement mit sich. Frühzeitig geplante Beiträge lassen die Arbeit am Blog entspannter ablaufen – das ist gerade in einer stressigeren Phase in der Berufsschule von Vorteil.

Unser Tipp: Eine Spalte im Plan, die den Inhalt des Blogposts kurz wiedergibt – so wissen auch die anderen über das Thema Bescheid und sind immer bereit für ein kleines Brainstorming.

3. Zeigt euch als Team!

Die ganzen Blogposts schreiben sich nicht von alleine – hinter jedem Text steht ihr als Azubiblogger. Keiner weiß so gut Bescheid über die Ausbildung in eurem Unternehmen. Für eine gute User-Bindung solltet ihr aber nicht nur eure Texte für euch sprechen lassen, sondern auch selbst immer mal wieder zu Wort kommen.

Zwischendurch ein Post über die letzte Teambuilding-Aktion oder die leckeren Geburtstags-Muffins – das macht nicht nur euch als Azubis sympathisch, sondern zeigt auch die gute Stimmung im Team. Und geht es nicht für angehende Bewerber auch genau darum?

Unser Tipp: Auf Facebook & Co. könnt ihr die Posts oder Tweets mit euren Accounts verknüpfen – das vergrößert automatisch die Reichweite. Das gilt natürlich auch für Fanpages von Unternehmen oder Events aus dem Blogpost.

Team von Ausbildung.de

Möchtest du auch dein ganz persönliches Azubi-Leben aufschreiben und zum Blogger werden? Und das vielleicht bei Deutschlands größtem Onlinehändler für Fashion und Lifestyle? Dann bewirb dich bei OTTO auf eine der offenen Ausbildungsstellen für 2017 und werde zum OTTO-Azubiblogger!

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