Nicht mehr lange und für dich heißt es endlich: Adiós Schule und muchas gracias für die vielen Stunden lernen und Hausaufgaben machen! Während die Einen nun ihr (Fach-) Abi machen wollen, geht es für die meisten Anderen endlich in die große weite Berufswelt. Wenn du zu denjenigen gehörst, die eine Ausbildung machen möchten, bist du höchstwahrscheinlich Mitglied eines der folgenden zwei Lager:

Deine Freunde aus Lager A zeichnen sich wahrscheinlich dadurch aus, dass sie es kaum erwarten können, zum letzten Mal die Schulglocke zu hören, ihre Pausenbrottüte mit einem finalen Drei-Punkte-Wurf in den Mülleimer zu pfeffern und nach Hause zu stürmen.

  • Lager B: Ich habe absolut keine Ahnung was ich werden soll… (Erkennst du dich wieder? Kleiner Tipp: Schau dir unseren Berufsscheck an!)

Die Mitglieder des zweiten Lagers fühlen sich eher wie einsame, von Herde und Schäfer verlassene Schäfchen, die nicht genau wissen, was nun eigentlich auf sie zukommt. Und dafür muss sich keiner schämen! Denn so ein wichtiger Schritt im Leben, der viele Veränderungen mit sich bringt, kann einem schon mal Angst einjagen. Man verlässt gewissermaßen sein bekanntes Umfeld, die Schule und die Mitschüler, die einen Tag für Tag begleitet haben, um etwas völlig Neues zu entdecken.Schulzeit vorbeiUnabhängig davon, zu welchem der beiden Lager du jetzt gehörst, lass dir von mir sagen: Schlimmer als den Roman Effi Briest zu analysieren oder eine Klassenarbeit über Polynomdivision zu schreiben kann es nicht werden – versprochen!

Und was erwartet mich jetzt als angehender Azubi?

Was sind das eigentlich für Veränderungen, die einen erwarten, wenn man die Schule verlässt und eine Ausbildung macht? Ganz allgemein bedeutet eine Ausbildung natürlich geregelte Arbeitszeiten (du musst also immer noch früh aufstehen), große Verantwortung und für manche sogar einen Ortswechsel. Dafür wird in deinem Portemonnaie so schnell keine Ebbe mehr sein!

Tipp: Um hier erst gar kein Heimweh aufkommen zu lassen, solltest du deine neue Umgebung sofort erkunden und dich mit anderen Azubis aus deinem Betrieb verabreden!

So könnt ihr euch nach einem anstrengenden Ausbildungstag auch mal mit einem schönen Kinobesuch oder einem Restaurant belohnen – ohne dass ihr eure Eltern anpumpen oder Zeitungen austragen müsst. Natürlich lernst du auch viele neue Leute kennen: Da wären die Arbeitskollegen, die anderen Azubis aus deinem Betrieb oder die Klassenkameraden aus der Berufsschule. So sind schon viele Freundschaften fürs Leben entstanden.

Hallo Ausbildung

Und obwohl du während einer Ausbildung weniger Freizeit hast als während deiner Schulzeit, kannst du diese viel besser nutzen. Vielleicht musstest du – wie bereits erwähnt – Zeitungen austragen oder Nachhilfe geben, um dir deine Freizeitaktivitäten zu finanzieren. Das hat jetzt ein Ende und diese Nebenjobs rauben dir keine einzige Sekunde mehr, da du während deiner Ausbildung endlich Geld verdienst. Es ist somit auch dein Recht, das Geld für Dinge auszugeben, die dir gefallen: Bye, bye, lästige-Taschengeld-Diskussionen-mit-Mama! Eine Ausbildung zu machen, hat also viele guten Seiten. J

Schule aus, wir gehen nach Hause – ääääh, zur Ausbildung!

Bildquelle: Bảo-Quân Nguyễn/shutetrstock

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