Du würdest lieber freiwillig alle Regale im Betrieb putzen, den Müll entsorgen und alles blitzblank polieren, als dich an dein Berichtsheft zu setzten? Es hilft alles nichts, spätestens zum Ende deiner Ausbildung muss dein Berichtsheft vorzeigbar werden. Schließlich ist das der Ausbildungsnachweis, den du zu deiner schriftlichen oder mündlichen Prüfung vorlegen musst. Um dir das Anfertigen zu erleichtern, haben wir hier ein paar Tipps rund um die Berichtshefte gesammelt.

Fang frühzeitig an

fruehzeitig-mit-dem-berichtsheft-anfangenEigentlich weißt du es ja selbst, hier trotzdem nochmal der Rat: Setz dich frühzeitig – und vor allem regelmäßig dran! Wenn du zeitnah mit dem Schreiben anfängst, wirst du weniger Schwierigkeiten haben, deine Seiten zu füllen. Schließlich hast du alles noch frisch in Erinnerung. Wie oft du deine Berichte während der Ausbildung schreiben musst, entscheidet übrigens dein Betrieb. Mindestens einmal im Monat ist Pflicht, allerdings ist einmal in der Woche auch keine Seltenheit.

Mach dir Notizen   

mache-dir-notizenFalls du mit deinem Berichtsheft nicht vorankommst, sorge doch wenigstens zwischendurch für Erinnerungshilfen – am besten mit deinem Smartphone. Statt mit Block und Stift bewaffnet durch deinen Betrieb zu laufen, kannst du dir während der Mittagspause ein paar Inhalte auf deinem Handy notieren. Was hast du gemacht? Stand etwas Besonderes an? Das dauert nicht lange, hilft dir beim Schreiben aber umso mehr.

Verwende Fotos oder Zeichnungen 

in-berichtsheften-fotos-verwendenZeichnungen, Skizzen oder ein paar Fotos sorgen nicht nur für Abwechslung in deinem Berichtsheft, sondern erhöhen auch deinen Spaßfaktor. Wenn du beispielsweise etwas anfertigen oder aufbauen musst, kannst du eine Vorher-Nachher-Dokumentation daraus machen, die bestimmt super in deinem Ausbildungsnachweis aussehen wird.

Wie ausführlich muss das Berichtsheft sein?

in-berichtsheften-arbeitsplatz-beschreibenFalls du nicht weißt, mit welchem Thema du anfangen oder was du schreiben sollst, könntest du einfach deine alltäglichen Aufgaben so ausführlich wie möglich beschreiben. Auch, wenn sich deine Arbeiten im Betrieb wiederholen, ist es kein Problem, diese im nächsten Bericht erneut zu nennen. Zur Not änderst du die Formulierung. Generell darfst du alles beschreiben, was mit deinem Arbeitsalltag zu tun hat. Wie ist die Funktionsweise einer Maschine? Wie verwendest du ein bestimmtes Computerprogramm? Welche Warengruppen gibt es? Die Beschreibung deines Arbeitsplatzes gehört genauso zum Bericht wie die Aufgaben, die du zu erledigen hast.

Sei kreativ! 

bei-berichtsheften-kreativ-seinIn der Regel ist dein Berichtsheft als Vorlage angefertigt, die du nur noch ausfüllen musst. Dennoch gibt es viele Möglichkeiten, kreativ zu werden. Beispielsweise kannst du das Titelblatt frei gestalten oder das Logo deines Betriebes aufkleben. Zudem kannst du auch Zwischenseiten einfügen, die beispielsweise deine Lehrjahre trennen, oder verschiedene Schriftarten ausprobieren, wenn du dein Berichtsheft am PC anfertigst. Dir bleiben also trotz Vorlage genug Möglichkeiten, deine Berichte zu verschönern.

Das Online-Berichtsheft 

berichtsheft-appMittlerweile gibt es eine große Anzahl an Online-Berichtsheften, die du verwenden kannst. Es gibt sogar Apps für Berichtshefte, in denen dein Ausbilder deinen Bericht kommentieren kann. Das Highlight: eine Sprachfunktion, mit der du erledigte Aufgaben einfach diktieren kannst. Allerdings solltest du bedenken, dass viele Online-Programme noch nicht ausgereift und mit Kosten verbunden sind.

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Falls du noch zusätzlich eine Motivation zum Schreiben deiner Berichtshefte brauchst, kannst du dir ja vornehmen, dass dein Ausbilder sie monatlich unterschreibt – wenn er das nicht sogar bereits tut. Dann machst du nicht alles auf den letzten Drücker und dein Ausbilder bekommt keinen Krampf in den Fingern, weil er gefühlte 1000 Mal unterschreiben musst. Wir wünschen dir auf jeden Fall gutes Gelingen.

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