Freunde treffen, ins Kino gehen oder einfach nichts tun: Die Sommerferien können so schön sein. Wäre da nicht der Ausbildungsstart, der langsam immer näher rückt. Klar solltest du die freie Zeit noch nutzen und entspannen – zwischendurch gibt es aber ein paar Sachen zu organisieren, bevor dein Leben als Azubi startet.

 

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1. Girokonto

Überlege zusammen mit deinen Eltern, welche Bank die richtige für dich wäre und eröffne dein erstes, eigenes Konto – wenn du es nicht bereits hast.

 

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2. Krankenversicherung

Mit deinem Ausbildungsanfang bist du nicht mehr familienversichert, sondern musst dich selbst krankenversichern. Am besten informierst du dich vorher, welche Krankenkassen es gibt, welche Leistungen sie anbieten und wie hoch die monatlichen Beiträge sind.

 

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3. Sozialversicherungsnummer

Diese Nummer brauchst du, weil in Zukunft Beiträge zur Renten- und Sozialversicherung auf dich zukommen. Wenn du schon als Schüler einen Minijob hattest, solltest du diese Nummer irgendwo in deinen Unterlagen haben. Dann kannst du sie einfach an deinen neuen Chef weiterleiten. Ist die Ausbildung dein erstes Arbeitsverhältnis, musst du in deinem Ausbildungsunternehmen nur deine Krankenkasse nennen und dein Vorgesetzter kümmert sich um den Rest.

 

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4. Lohnsteuernummer

Mit dem Start ins Berufsleben wirst du nicht nur Azubi, sondern auch Steuerzahler. Um diese Abgaben ordnungsgemäß weiterzuleiten, benötigt dein Chef ein paar Informationen von dir: zum Beispiel die Steueridentifikationsnummer, die dir in den vergangenen Jahren per Post zugeschickt wurde. Falls nicht, kannst du auch beim Bundeszentralamt für Steuern nachfragen. Zusätzlich musst du deine Steuerklasse (in der Regel Steuerklasse I), das Geburtsdatum und die Religionszugehörigkeit angeben.


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5. Ärztliche Untersuchung, Gesundheits- oder Führungszeugnis

Du solltest dich vor deinem Ausbildungsanfang darüber informieren, ob dein Arbeitgeber eine ärztliche Bescheinigung, ein Gesundheitszeugnis oder sogar ein polizeiliches Führungszeugnis verlangt. Alle angehenden Azubis, die unter 18 Jahre sind, müssen sich zu einer ärztlichen Untersuchung bei ihrem Hausarzt melden. Das Gesundheitszeugnis brauchst du, wenn du beispielsweise eine Ausbildung im Bereich Gastronomie anfängst. Dafür musst du einen Termin beim Gesundheitsamt machen. In manchen Fällen will dein Chef sogar ein Führungszeugnis sehen, das du in deiner Stadt- oder Gemeindeverwaltung, wie zum Beispiel dem Bürgerbüro, beantragen kannst.


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6. Ausbildungsförderung

Wenn du für deine Ausbildung beispielsweise ausziehen musst, darfst du unter Umständen auf staatliche Förderung hoffen. Ob BAB, BAföG oder Wohngeld – einen Antrag auf finanzielle Unterstützung solltest du im Idealfall schon jetzt stellen.

Checkliste Ausbildungsstart

Und was sonst noch?
Lege dir ein passendes Outfit zurecht. Vorher solltest du dich aber bei deinem Chef informieren, ob du spezielle Arbeitskleidung benötigst und ob dir diese gestellt wird. Ruf dir dann noch mal den Anfahrtsweg ins Gedächtnis und lass es dir in der restlichen freien Zeit einfach nur gutgehen. 😉

 

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